Unsere Skandinavien Tour 2004

Vom 28.06. bis 22.07.2004 haben wir eine Tour mit dem Wohnmobil durch Skandinavien unternommen.

Die Route führte uns von Hechingen, über Stuttgart, Kassel und Hamburg nach Puttgarden.

 

Von dort mit der Fähre, über die Vogelfluglinie, nach Dänemark und weiter nach Schweden.

Dann weiter am Vätternsee und Stockholm vorbei nach Gävle.

      

 Dann ging die Fahrt weiter am Bottnischen-Meerbusen (ein Arm der Ostsee) entlang, über Sundsvall, Umea, Lulea,

bis nach Haparanda, dort haben wir dann die Grenze nach Finnland überschritten. Nun fuhren wir weiter auf der Eismeerstrasse in Richtung Norden, immer dicht an der Grenze zu Russland vorbei.

       

In Rovaniemi haben wir dann den Polarkreis erreicht. Dieser ist auch eine markante Stelle der Reise und so haben wir dort auch ein paar Stunden verbracht, die Tage wurden ja immer länger,

hier gab es schon fast keine Nacht mehr und das Wetter war auch gut.

       

Aber wir wollten ja zum Nordkap und so haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht. In Inari haben wir dann auch eine Pause gemacht, der Inari-See ist wegen der Landschaft und seiner Grösse auch sehenswert. Wegen der weiten Entfernungen, werden hier Lufttaxis eingesetzt, die auf dem See starten und landen.

       

In Karigasniemi haben wir dann Norwegen erreicht und sind über Lakselv bis Olderfjord gefahren. Hier haben wir uns auch wieder, wie zu jeder Übernachtung, auf dem Campingplatz eingecheckt. In der Nacht ging die Sonne hier nicht mehr unter, wir waren jetzt 165 Km vor dem Nordkap.

      

Von hier aus haben wir einen Abstecher nach Hammerfest unternommen, es ist eine interessante Stadt und so weit im Norden. Die Strassen haben in Norwegen viele grosse Brücken und Tunnels.

       

Nun haben wir uns aber auf den Weg zum nördlichsten Punkt Europas, dem Nordkap, begeben. Der Norden Norwegens ist sehr dünn besiedelt und so kommt man auf dem Weg von Olderfjord zum Nordkapp nur durch einen Ort, das ist Honnigsvag. Dafür gibt es aber jede Menge Rentiere in dieser Landschaft. Von hier führt ein 7 Km langer Tunnel, etwa 200 m unter dem Meer hindurch, auf die Norkap-Insel. In Honnigsvag legen auch die Kreuzfahrtschiffe an, damit die Passagiere die Mitternachtssonne am Nordkap bewundern können. Nun haben wir nach 3719 Km unser erstes Ziel erreicht. Wir haben sehr gutes Wetter erwischt, die Sonne ist da, es sind nur ein paar kleinere Wolken vorhanden und wir können die Mitternachtssonne geniessen.

       

 

       

 

       

Nach einer schönen, hellen Nacht, mit sehr viel Sonne sind wir am nächsten Morgen weiter gefahren. Wir mussten natürlich erst wieder zurück bis Olderfjord. Dann haben wir den Weg an der norwegischen Küste gewählt, über Skaidi und Alta, ein Stück haben wir eine Fähre benutzt und sind dann nach Tromsö gefahren.

Tromsö ist die nördlichste Universitätsstadt und hat eine sehr schöne Innenstadt und Hafen. Auch die Eismeerkathedrale ist sehenswert.

       

 

       

Auf der weiteren Reise haben wir uns dann auch noch in Narvik umgeschaut. Es ist eine Industriestadt, in der Eisenerz abgebaut wird. Die Stadt wurde im zweiten Weltkrieg zerstört.

       

Nach der nächsten Übernachtung, haben wir uns dann auch noch für die Lofoten entschieden. Das ist eine Inselgruppe, im Westen Norwegens, die durch Brücken und Tunnels miteinander verbunden sind. Mit der Fähre sind wir von Bognes nach Lodingen übergesetzt und haben dann die Tour bis in den südlichsten Ort Ä fortgeführt. Die Strassen sind teilweise sehr eng.

       

 

       

 

       

Von Svolvaer sind wir dann am nächsten Tag wieder mit der Fähre nach Skutvik übergesetzt und haben die Reise an Land fortgesetzt. Ein Abstecher nach Bodö und zu den Saltstraumen, dort sind die Meeresströmungen bei Ebbe und Flut sehr stark, musste auch sein.

       

 

       

Dann ging die Reise weiter, kurz vor Mo i Rana haben wir wieder den Polarkreis überquert. Unterwegs gab es viel zu sehen, bei Grong hat man eine grosse, 30 m hohe Lachstreppe bei einem Wasserkraftwerk errichtet, damit die Lachse zum Laichen wieder in die Flüsse gelangen.

       

In Trontheim haben wir dann auch wieder die Stadt besichtigt. Einen ersten Überblick haben wir uns vom Fernsehturm aus verschafft, sind dann natürlich auch durch die Stadt gebummelt.

       

 

       

 

       

Als nächstes Ziel hatten wir uns Älesund vorgenommen. Bei einer Übernachtung bei Oppdal, haben wir uns eine Safari zu den dort wildlebenden Moschusochsen nicht entgehen lassen.

       

Älesund ist auch eine sehr schöne Hafenstadt, die auf vielen Inseln liegt.

Dort hatten wir einen Übernachtungsplatz direkt am Meer.

       

Die Tour ging jetzt weiter in Richtung Geiranger mit dem berümten Geirangerfjord. Auch hier sind wir wieder durch eine sehr schöne Landschaft, mit Pässen, Brücken und Tunnels gefahren. Den Fjord haben wir mit der Fähre durchfahren und sind dann von Geiranger aus wieder durchs Hochgebirge, etwa 2000 m hoch, mit schneebedekten Bergen weiter gefahren.

       

 

                       

Auf dem weiteren Weg, Richtung Bergen, haben wir dann noch eine Wanderung an den Briksdalsgletscher unternommen. Der Gletscher ist 1600 m hoch und für die Touristen werden Klettertouren angeboten.

       

 

       

 

                   

Nach 18 Tagen haben wir nun Bergen, den Süden des Nordens, erreicht. Bergen ist bekannt, als die Stadt, in der es immer regnet, aber auch als die Stadt mit dem südlichen Flair. Mit uns hat es der Regengott allerdings sehr gut gemeint, wir hatten gutes Wetter.

Bei einer Sightseeingtour haben wir viel über die Stadt erfahren und gesehen. Besonders sehenswert ist das alte Bryggen-Viertel mit den kleinen Holzhäusern und engen Gassen und spitzen Dächern.

Als besonderes Highlight kam am Morgen noch das Passagierschiff Queen Mary 2 an unserem Campingplatz vorbei gefahren und ist in Bergen, unter grosser Beteiligung von kleineren Booten eingelaufen.

       

 

       

 

       

 

       

Von Bergen aus ging die Reise dann weiter nach Süden, über Odda und Evje nach Kristiansand. Damit hatten wir dann auch den südlichsten Punkt Norwegens erreicht. Hier haben wir uns natürlich auch die Stadt, besonders die Altstadt und den Hafen angeschaut.

       

Nun fuhren wir wieder Richtung Norden, Richtung Oslo, haben aber in Horten die Fähre nach Moos genommen, um nicht den ganzen Oslofjord ausfahren zu müssen. Von hier sind wir dann hinter Fredrikstad nach Schweden eingereist und weiter über Göteborg an der Küste entlang bis Helsinborg gefahren. auf dieser Strecke hatten wir sehr viel Regen. Mit der Fähre sind wir dann nach Dänemark übergesetzt und haben in Roskilde auf einem Campingplatz übernachtet. Dort hatten wir dann wieder einen sehr schönen Sommerabend, mit einem herlichen Sonnenuntergang.

      

 

       

Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter, wir wollten unbedingt die Brücke über den grossen Belt nehmen.

das ist ein gigantisches Bauwerk von 13 Km Länge, über das Wasser.

       

Auf der anderen Seite ging die Reise dann weiter über Oldense in Richtung Flensburg. Nun waren wir wieder in Deutschland. In Hamburg haben wir dann die letzte Nacht bei meiner Cousine und Mann im Garten verbracht. Dieses war der luxusriöseste Campingplatz auf der ganzen Reise.

       

Am nächsten Tag haben wir dann die Heimreise von Hamburg,

über Hannover, Kassel, Würzburg und Stuttgart, nach Hechingen angetreten.

 

Die Tour hat bei uns viele Eindrücke hinterlassen.

 

Die Weite und die Vielfalt der Landschaft, die vielen Berge, Fjorde, Seen und die gewaltigen Wasserfälle

 und die Helligkeit der Nächte sind uns die Strapazen der vielen Kilometer wert.

 

Wir hoffen, dass diese Reiseschilderung und die Bilder Dir ein bisschen gefallen.

Wer einen ausführlichen Reisebericht lesen möchte, kann es hier tun.