Unser Aufenthalt auf Madeira
Die Zeit vom 14. bis zum 28. Februar 2002 haben wir um den Winter in Deutschland zu unterbrechen auf Madeira,"der schwimmenden Blumeninsel im Atlantic" verbracht.
Weil uns die Blumeninsel so gut gefallen hat, sind wir im Februar 2003 noch mal nach Madeira geflogen und zwar vom 11. bis zum 25. Februar. Es war auch wieder eine sehr schöne Zeit.
Der Flug von Stuttgart nach Funchal dauerte 4 Stunden und schon waren wir in der Sonne. Während der Fahrt mit dem Bus zum Hotel konnten wir uns schon einen ersten Eindruck von der schönen grünen Blumeninsel verschaffen. Wir waren zum Wandern nach Madeira gekommen.
Unser Hotel hatten wir in der Hauptstadt Funchal gebucht und die haben wir dann auch gleich erkundet. Hier kann man mit einer Seilbahn nach Monte, dem Villenviertel von Funchal hinauffahren, zur Talfahrt bietet sich eine Fahrt mit dem Korbschlitten an.
Zur Bewässerung der Insel wurden im 15.Jahrhundert Levadas angelegt. Mit diesen gemauerten und in den Felsen gehauenen Wassergräben wird das Wasser aus dem Norden der Insel in den fruchtbaren Süden geleitet. Die Kanäle habe eine Länge von ca. 2000 Kilometer und werden von den Levadeiros in Ordnung gehalten, die auch die Schleusen zur Bewässerung der Felder öffnen. Auf Madeira werden neben Bananen auch Wein (Madeirawein), Kartoffeln, Gemüse, Tomaten und allerlei Obstsorten angebaut. Geerntet wird bis zu dreimal im Jahr. Die Bewirtschaftung ist wegen der steilen Hänge sehr schwierig und erfordert viel Handarbeit.
Wir haben sehr schöne Wanderungen entlang der Levadas unternommen, dabei sollte man allerdings schwindelfrei sein, da sich diese Wasserwege meistens sehr hoch am Berg befinden und auf einer Seite manchmal einige hundert Meter zur Seite abfallen. Teilweise verlaufen die Levadas durch Tunnels, die nur mit Taschenlampe zu begehen sind.
Den höchsten Berg Madeiras, den "Pico Ruivo" mit 1862 Metern haben wir mit einer geführten Tour bestiegen.
Zu unseren Wanderungen haben wir die öffentlichen Vekehrsmittel der Insel genutzt und sind somit sehr oft mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt gekommen.
Natürlich haben wir auch Blumen auf Madeira gesehen, denn davon gibt es ja sehr viele auf der Blumeninsel. Besonders schöne Exemplare haben wir im "Jardim Botanico" gesehen.